Rechtspopulismus wegbassen – gegen Le Pen und den ENF in Koblenz – 20.01.2017 – Koblenz Hbf – 19:00 Uhr

Am Vorabend des Treffen des „Europa der Nationen und der Freiheit“ (Ultrarechte Fraktion im EU-Parlament unter Führung von Personen wie Le Pen, de Graaff) in Koblenz, werden wir uns gemeinsam auf einen basslastigen Protestzug durch Koblenz begeben.
Es wird allen Aktivist*innen wärmstens empfohlen, bereits am Vorabend der eigentlichen Veranstaltung zu diesem wichtigen Event zu kommen, um gemeinsam einen wirksamen Protest auf die Beine zu stellen.
Wir werden dabei bunt und fabulös sein, also bringt Glitzer, Konfetti und bunte Kleidung zusätzlich zu normaler Gear mit.
Es wird für ausreichend Schlafplätze gesorgt, bitte kündigt die Anzahl der anreisenden Personen und der benötigten Schlafpätze zeitnah unter antifa-koblenz@riseup.net an. Auch andere logistische Fragen können so geklärt werden.

Kein Fußbreit den europäischen Rechtspopulist*innen!

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Wichtige Information: Radikale Muslime sollen in Koblenzer Strukturen aktiv sein

Es wurde an uns von mehreren Seiten herangetragen, dass auf den Demonstrationen die das Antifaschistische Netzwerk Koblenz unterstützt hat und die von Refugees Solidarity Koblenz mit organisiert wurden, Muslime auftauchen, die bereits an mehreren Stellen, unter anderem Flüchtlingsunterkünften, versucht haben, junge Geflüchtete zu radikalisieren.

Die Personen, denen Vorwürfe gemacht werden, sind uns namentlich wie auch bildlich bekannt und wir werden auf diese Personen unser besonderes Augenmerk richten um zu erfahren, was an diesen Vorwürfen dran ist.

Wir werden es nicht tolerieren, dass im Schutze antifaschistischer Demonstrationen religiös-faschistische Ideologien verbreitet werden – und auch nicht, dass man versucht junge labile Menschen dafür zu gewinnen, sich zu radikalisieren.

Für alle die jetzt sagen, das haben wir doch schon immer gewusst, bei dem was da manchmal auf syrischen Demos mit RSK läuft: Die Organisatoren haben damit nichts zu tun, genauso wenig wie die syrischen Geflüchteten, die auf den Veranstaltungen federführend sind. Nur weil dort auch „Gott ist groß“ – also Allahu Akbar – gerufen wird, sind diese Menschen nicht gleich religiöse Fanatiker. Der Ausruf unserer syrischen Freunde ist nichts anderes als das Bekenntnis zu einem tiefen Glauben an Gott, als Erlöser von weltlichem Leid.

Sollten die Menschen, die uns genannt wurden, in Zukunft auf diesen Demonstrationen auftreten, werden wir Maßnahmen ergreifen um Ihre Teilnahme an der Demonstration zu verhindern.

Laut unseren Informationen sind auch die Sicherheitsbehörden von anderen Stellen informiert worden – und aufmerksam. Es gibt also keinen Grund zur Beunruhigung.

Wenn ihr mit Geflüchteten Menschen arbeitet und mehr Informationen benötigt, so könnt ihr euch an antifa-koblenz@riseup.net wenden – uns sind die Personen bekannt und wir werden individuell entscheiden, welche Informationen rausgehen sollten, um Gefahren abzuwenden.

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Statement zu „Diskussion um die Proteste in Hachenburg durch den Vorsitzenden des Gewerberings, Karl-Josef Mies“

Der Vorsitzende des Gewerberings, Karl-Josef Mies, regt sich derzeit in dem Forum einer lokalen Tageszeitung über die anlaufenden Naziaufmärsche in Hachenburg auf.
Grund für seinen Ärger sind dabei jedoch nicht die menschenverachtenden Parolen rechter Neofaschisten des 3. Wegs, sondern die andauernde Störung der Geschäfte in der Innenstadt von Hachenburg, wie er sagt, durch „Rechte wie Linke“.

Dazu möchten wir zwei Dingen sagen:

1. Jaja Karl, Money rules the world – your world. Uns gehen die Geschäfte der Innenstadt ziemlich am Arsch vorbei, solange rechtsradikale Menschenfeinde weiter ihre Parolen durch diese tragen dürfen. Es ist schon schlimm, wenn das Geld einen so fest im Griff hat, dass man darüber verkennt, wie rechte Gewalttäter, Demagogen und Terroristen ihren Hass frei und ohne Protest dieses Gewerberings durch die Innenstadt tragen. Und dass wir eigentlich auch keine Lust haben verdammt nochmal in Hachenburg zu sein. Aber wir werden diesen Menschenfeinden alles entgegen setzen, was wir haben – bis sie aufgeben oder die Stadt endlich Maßnahmen ergreift, um den Nazis Einhalt zu gebieten.

Solange, Peter, lass dir das gesagt sein: Solange kommen wir wieder.

2. Mit der Gleichsetzung „Rechte wie Linke“ wird die Thematik nicht nur verfälscht, wird nicht nur der Terror rechter Extremisten verharmlost – nein, es werden auch die Gegendemonstranten gleichgesetzt und aufs Widerlichste verunglimpft – Menschen die Zeit, Gesundheit, und rechtsstaatliche Gleichbehandlung investieren, um diese Faschisten am Marschieren und Reden zu hindern. Und dafür von der BRD GmbH viel zu schlecht bezahlt werden.

Wir fordern die Stadt Hachenburg und alle Interessensgruppen auf, das Heucheln und Heulen sein zu lassen – insbesondere dich, Karl-Juppes – und endlich etwas dagegen zu tun, dass rechte Demagogen eure Jugend vergiften (denk doch mal einer an die Kinder!?) und jegliche Minderheiten durch ihre Märsche bedrohen dürfen.

Werdet aktiv.

Sonst werden wir weiter aktiv sein.

Siamo tutti antifascisti – Solidarität mit der linken autonomen Szene im Westerwald

Die Diskussionen, in denen Karl-Josef aktiv war findet ihr auf der Facebook-Seite des Wäller Bündnisses für Menschlichkeit und Toleranz und den Artikel dazu im WW-Kurier – hier die Links:

http://www.ww-kurier.de/artikel/53879-werbering-hachenburg-will-sich-wehren

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1868096183426768&id=1691499351086453

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Stellungnahme der Antifa Koblenz zu den Ereignissen um die Podiumsdiskussion „DITIB – Die Marionetten Erdogans?“ an der Universität Koblenz

Mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass die Universität Koblenz die Veranstaltung „DITIB – Die Marionetten Erdogans?“, nach eigener Aussage aus Sicherheitsbedenken, abgesagt hat.

Die Genossinnen und Genossen der „YXK-Verband der Studierenden Kurdistans Koblenz“, teilten uns mit, dass es an der Zahl über 700 Hassmails und Drohungen gegenüber den Veranstaltern gab.
Die Universitätsleitung habe sich daher gezwungen gesehen, die Veranstaltung abzusagen.

Als Antifa Koblenz sehen wir uns daher gezwungen, dies als ein offenes Einknicken gegenüber türkischen Ultranationalisten zu bezeichen. Die Faschisten um Erdogan können auch hier in Deutschland gezielt offenen Diskurs sabotieren und somit Einfluss auf die Demokratie in Deutschland nehmen.
Die Haltung und Reaktion der Universität Koblenz ist schwach und einer demokratischen Bildungseinrichtung unwürdig.

Wir begrüßen daher die Entscheidung der Veranstalter, die Podiumsdiskussion trotzdem durchzuführen, und am Donnerstag den 15.12.2016, auf den Circus Maximus in der Stegemannstraße 30 auszuweichen.
Diese Entscheidung beweist Rückgrat und Mut, daher solidarisieren wir uns mit den Genossinnen und Genossen der YXK.

Wir nehmen die Drohungen der türkischen Faschisten ernst und werden an der Veranstaltung präsent sein.

Ein Einknicken gegenüber Faschisten muss und darf in unserer Stadt keine Norm sein – egal welcher Nationalität diese Faschisten angehören.
Wir kriegen euch alle.

Schulter an Schulter gegen Faschismus – Faşizme Karşı Omuz Omuza!

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Koblenz fährt nach Remagen

Am 12.11.2016 fahren wir nach Remagen.
Zugtreffpunkt ist am 12.11. um 9 Uhr am Hbf Koblenz.
Abfahrt ist um 9.26 Uhr.

Genug ist genug!
Naziaufmarsch in Remagen läuft nicht!

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Genug ist genug! Dem Naziaufmarsch in Remagen ein Ende setzen!

Am 12.11.2016 wollen bereits zum 8. Mal Nazis in Remagen marschieren.
Dem deutschen Opfermythos ein Ende setzen! Deutsche Täter sind keine Opfer!

Infos zu den Hintergründen des Naziaufmarsches unter untem stehenden Link.

Achtet auf Ankündigungen und weitere Infos.

Hintergrund

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Bundesweite Aktionstage von „Nationalismus ist keine Alternative“ (NIKA)

Wir unterstützen den Aufruf des Antifa AK Köln​ und der Antifa Bonn/Rhein-Sieg​ im Rahmen der Doppelmobilisierung zu zwei Demonstrationen in den nächsten Wochen.

Am Samstag, den 25.06.2016 gehen wir mit den Genoss*innen in Bonn auf die Strasse. Diese rufen im Rahmen des bundesweiten Aktionstages von „Nationalismus ist keine Alternative“ (NIKA) zu einer antirassistischen Demo in Bonn auf.

Treffpunkt dort ist um 16 Uhr am Friedensplatz in Bonn.

Weiter geht es dann am 02.07.2016 nach Werl.

Dort wird es eine Demo geben unter dem Motto „Den nationalen Konsens brechen – Gegen den AfD Landesparteitag in Werl“.

Start dieser Demo ist um 11.45 Uhr an der Stadthalle in Werl.

https://antifa-ak.org/den-nationalen-konsens-von-rassismus-und-abschottung-brechen-gemeinsam-auf-die-strasse-in-bonn-und-werl/

http://antifabonn.blogsport.de/2016/06/17/25-juni-demo-in-bonn-die-festung-europa-angreifen/

nika

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Transpi Aktion

Zum heutigen 15. Weltgeflüchtetentag haben wir ein Transparent an der Fussgängerbrücke über der B9 angebracht.

Jeden Tag sterben und leiden Menschen, die vor Krieg, Hunger oder Armut fliehen.
Das leiden der Menschen muss enden, deswegen „Grenzen auf für alle!“.

117e

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Demo in Koblenz

Am 20.6.16 findet in Koblenz, zum 15. Weltflüchtlingstag, die Demo gegen die Festung Europa statt.

Wir rufen dazu auf, sich dem antifaschistischen Block auf dieser Demo anzuschließen.

Kommt zur Demo und bringt eure Freund*innen mit.

No border, no nation!

Aufruf

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Zugtreffpunkt Koblenz zu NOTDDZ

Wir fahren am Samstag, 04.06.16 nach Dortmund zu NOTDDZ!
Es wird auch einen Zugtreffpunkt von Koblenz aus geben.

Treffpunkt:
Samstag, 04.06.16, 7.00 Uhr
Haupteingang Hauptbahnhof Koblenz

Für den Fall, dass euch in Dortmund was passiert oder ihr Zeit und Raum braucht um das Geschehene zu verarbeiten, wird es im LIZ Bonn die Möglichkeit geben, „out of action“ Gespräche mit geschulten Menschen wahrzunehmen.

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