ENF (Europa der Nationen und der Freiheit) kommt nach Koblenz – Statement zu den Hintergründen und der Brisanz – Proteste am 20.01/21.012017 in Koblenz

Der ENF (Europa der Nationen und der Freiheit), die Fraktion
ultranationalistischer und rechtsradikaler Parteien im Europäischen
Parlament, besteht aus 39 Abgeordneten des „Front National“ (FN,
größte rechtspopulistische Partei Frankreichs um Marine Le Pen), „Der
Freiheitlichen Partei Österreich“ (FPÖ – Rechtsextreme Partei um
Strache), der „Vlaams Belange“ (Flämmische Interesssen, Belgien), der
„Alternative für Deutschland“ (AfD), der „Lega Nord“ (LN, Italien),der
„Partij vor de Vrijheid“ (PVV, Niederlande, um Gert Wilders), dem
„Kongress der Neuen Rechten“ (KN-Polen) und zwei unabhängigen
Mitgliedern aus Rumänien und dem Vereinigten Königreich.

Marcus Pretzell, MEP für die AfD (Abgeordneter im Europaparlament),
versucht die Kooperationen zwischen europäischen Faschist*innen
voranzutreiben. Laut Rhein-Zeitung erwartet der ENF bis zu 1000
Teilnehmer*innen bei dem Event am 21. Januar in der Rhein-Mosel-Halle in
Koblenz, Deutschland. Außer Pretzell wird auch Marine Le Pen bei dem
faschistischen Event als Sprecherin erwartet.

Vor einem Jahr hatte Pretzell eine ähnliche Veranstaltung in
Düsseldorf, Deutschland, abgehalten. Während dieser Veranstaltung
wurde eine Allianz aus AfD und FPÖ, genannt die „Blaue Allianz“,
gegründet. Ziel der Veranstaltung am 21.1.2017 in Koblenz ist
ebenfalls eine solche Kooperation zwischen Front National und AfD.

Gegenproteste

Antifa-Gruppen mobilisieren für den Protest in Koblenz. Am Tag der
Inauguration Donald Trumps in den USA wird in Koblenz eine PRE-Demo
bzw. Vorabend-Demo stattfinden. Wir werden dafür den Bass
aufdrehen, um die Faschist*innen „wegzubassen“. Die Demo startet am 20.01.2017 um 19:00
Uhr am Hauptbahnhof in Koblenz.

Die Antifa Koblenz bittet darum, dass Menschen zeitig am 20.01
anreisen, um frisch und erholt in die Proteste am Morgen des 21.1.
starten zu können. Wer einen Schlafplatz oder logitische Infos
braucht, kann sich an die Adresse der Antifa Koblenz per E-Mail
wenden: antifa-koblenz@riseup.net. Vergesst nicht, die benötigten
Schlafplätze anzukündigen.

Wir als Antifa Koblenz bitten um breite Solidarität – die AfD provoziert hier klar in einer
weltoffenen Stadt, in der die sie bisher mit 6,4% vergleichsweise
schlecht abschneidet und wenig Fuß auf den Boden bekommt.

Zeigen wir gemeinsam, dass in Koblenz kein Platz für die Faschist*innen im
Tarnmantel ist.

No Pasaran – keinen Fußbreit europäischen Rechtspopulist*innen.

Links:

Front National –
https://www.merkur.de/politik/front-national-darum-ist-rechtsextreme-fn-so-erfolgreich-in-frankreich-zr-5935100.html

Freiheitliche Partei Österreichs –
https://de.wikipedia.org/wiki/Freiheitliche_Partei_%C3%96sterreichs

Vlaams Belange – https://de.wikipedia.org/wiki/Vlaams_Belang

Lega Nord – https://de.wikipedia.org/wiki/Lega_Nord

PVV – https://de.wikipedia.org/wiki/Partij_voor_de_Vrijheid

Berichte um die Veranstaltung in Düsseldorf:
http://afaarea.blogsport.de/2016/01/24/rechtsaussen-veranstaltung-in-der-messe-duesseldorf/ausblenden

English
by: https://enoughisenough14.org/2017/01/07/j20-j21-european-enf-fascists-will-come-to-koblenz-antifa-announced-counter-protests/

The ENF group in European parliament consists of 39 MEP’s from the National Front (FN, France), Freedom Party of Austria (FPÖ, Austria), Flemish Interest (VB, Belgium), Alternative For Germany (AFD, Germany), Northern League (LN, Italy), Party For Freedom (PVV, Netherlands), Congress for the New Right (KNP, Poland) and 2 independent members from Romania and the UK.

Marcus Pretzell MEP for German AFD is pushing the cooperation between European fascists. According to German daily newspaper “Rhein-Zeitung” up to 1000 people will attend the ENF event on January 21 in the Rhein-Mosel-Halle in Koblenz, Germany. Apart from Pretzell, FN leader Marine Le Pen will likely also speak at the fascist event.

One year ago AFD’s Pretzell organised a similar event in Düsseldorf, Germany. During last years event an alliance between German AFD and Austrian FPÖ was agreed upon, called the “blue alliance”. One of the goals of the event on January 21 could be a similar alliance between the AFD and the French FN.

Counter protests

Antifa groups are mobilising for counter protests in Koblenz. On the day anti-fascists in the US take the streets to disrupt Donald Trump’s inauguration, January 20th, there will be a pre-demo in Koblenz. Antifa groups will turn on the bass during this demo to “base the fascists out!” This demo will start at 07:00pm (CET) at Koblenz main train station (Hbf).

The Antifa Koblenz ask people to come already at January 20th, so people can start fresh and early with counter protests at January 21th. If you need a place to sleep or if you have logistical questions please write an email to Antifa Koblenz: antifa-koblenz@riseup.net. Dont forget to write how much sleeping places are needed.

Here you will find the PGP key of the email adress above.

No Pasaran for European Fascists!

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Rechtspopulismus wegbassen – gegen Le Pen und den ENF in Koblenz – 20.01.2017 – Koblenz Hbf – 19:00 Uhr

Am Vorabend des Treffen des „Europa der Nationen und der Freiheit“ (Ultrarechte Fraktion im EU-Parlament unter Führung von Personen wie Le Pen, de Graaff) in Koblenz, werden wir uns gemeinsam auf einen basslastigen Protestzug durch Koblenz begeben.
Es wird allen Aktivist*innen wärmstens empfohlen, bereits am Vorabend der eigentlichen Veranstaltung zu diesem wichtigen Event zu kommen, um gemeinsam einen wirksamen Protest auf die Beine zu stellen.
Wir werden dabei bunt und fabulös sein, also bringt Glitzer, Konfetti und bunte Kleidung zusätzlich zu normaler Gear mit.
Es wird für ausreichend Schlafplätze gesorgt, bitte kündigt die Anzahl der anreisenden Personen und der benötigten Schlafpätze zeitnah unter antifa-koblenz@riseup.net an. Auch andere logistische Fragen können so geklärt werden.

Kein Fußbreit den europäischen Rechtspopulist*innen!

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Wichtige Information: Radikale Muslime sollen in Koblenzer Strukturen aktiv sein

Es wurde an uns von mehreren Seiten herangetragen, dass auf den Demonstrationen die das Antifaschistische Netzwerk Koblenz unterstützt hat und die von Refugees Solidarity Koblenz mit organisiert wurden, Muslime auftauchen, die bereits an mehreren Stellen, unter anderem Flüchtlingsunterkünften, versucht haben, junge Geflüchtete zu radikalisieren.

Die Personen, denen Vorwürfe gemacht werden, sind uns namentlich wie auch bildlich bekannt und wir werden auf diese Personen unser besonderes Augenmerk richten um zu erfahren, was an diesen Vorwürfen dran ist.

Wir werden es nicht tolerieren, dass im Schutze antifaschistischer Demonstrationen religiös-faschistische Ideologien verbreitet werden – und auch nicht, dass man versucht junge labile Menschen dafür zu gewinnen, sich zu radikalisieren.

Für alle die jetzt sagen, das haben wir doch schon immer gewusst, bei dem was da manchmal auf syrischen Demos mit RSK läuft: Die Organisatoren haben damit nichts zu tun, genauso wenig wie die syrischen Geflüchteten, die auf den Veranstaltungen federführend sind. Nur weil dort auch „Gott ist groß“ – also Allahu Akbar – gerufen wird, sind diese Menschen nicht gleich religiöse Fanatiker. Der Ausruf unserer syrischen Freunde ist nichts anderes als das Bekenntnis zu einem tiefen Glauben an Gott, als Erlöser von weltlichem Leid.

Sollten die Menschen, die uns genannt wurden, in Zukunft auf diesen Demonstrationen auftreten, werden wir Maßnahmen ergreifen um Ihre Teilnahme an der Demonstration zu verhindern.

Laut unseren Informationen sind auch die Sicherheitsbehörden von anderen Stellen informiert worden – und aufmerksam. Es gibt also keinen Grund zur Beunruhigung.

Wenn ihr mit Geflüchteten Menschen arbeitet und mehr Informationen benötigt, so könnt ihr euch an antifa-koblenz@riseup.net wenden – uns sind die Personen bekannt und wir werden individuell entscheiden, welche Informationen rausgehen sollten, um Gefahren abzuwenden.

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Statement zu „Diskussion um die Proteste in Hachenburg durch den Vorsitzenden des Gewerberings, Karl-Josef Mies“

Der Vorsitzende des Gewerberings, Karl-Josef Mies, regt sich derzeit in dem Forum einer lokalen Tageszeitung über die anlaufenden Naziaufmärsche in Hachenburg auf.
Grund für seinen Ärger sind dabei jedoch nicht die menschenverachtenden Parolen rechter Neofaschisten des 3. Wegs, sondern die andauernde Störung der Geschäfte in der Innenstadt von Hachenburg, wie er sagt, durch „Rechte wie Linke“.

Dazu möchten wir zwei Dingen sagen:

1. Jaja Karl, Money rules the world – your world. Uns gehen die Geschäfte der Innenstadt ziemlich am Arsch vorbei, solange rechtsradikale Menschenfeinde weiter ihre Parolen durch diese tragen dürfen. Es ist schon schlimm, wenn das Geld einen so fest im Griff hat, dass man darüber verkennt, wie rechte Gewalttäter, Demagogen und Terroristen ihren Hass frei und ohne Protest dieses Gewerberings durch die Innenstadt tragen. Und dass wir eigentlich auch keine Lust haben verdammt nochmal in Hachenburg zu sein. Aber wir werden diesen Menschenfeinden alles entgegen setzen, was wir haben – bis sie aufgeben oder die Stadt endlich Maßnahmen ergreift, um den Nazis Einhalt zu gebieten.

Solange, Peter, lass dir das gesagt sein: Solange kommen wir wieder.

2. Mit der Gleichsetzung „Rechte wie Linke“ wird die Thematik nicht nur verfälscht, wird nicht nur der Terror rechter Extremisten verharmlost – nein, es werden auch die Gegendemonstranten gleichgesetzt und aufs Widerlichste verunglimpft – Menschen die Zeit, Gesundheit, und rechtsstaatliche Gleichbehandlung investieren, um diese Faschisten am Marschieren und Reden zu hindern. Und dafür von der BRD GmbH viel zu schlecht bezahlt werden.

Wir fordern die Stadt Hachenburg und alle Interessensgruppen auf, das Heucheln und Heulen sein zu lassen – insbesondere dich, Karl-Juppes – und endlich etwas dagegen zu tun, dass rechte Demagogen eure Jugend vergiften (denk doch mal einer an die Kinder!?) und jegliche Minderheiten durch ihre Märsche bedrohen dürfen.

Werdet aktiv.

Sonst werden wir weiter aktiv sein.

Siamo tutti antifascisti – Solidarität mit der linken autonomen Szene im Westerwald

Die Diskussionen, in denen Karl-Josef aktiv war findet ihr auf der Facebook-Seite des Wäller Bündnisses für Menschlichkeit und Toleranz und den Artikel dazu im WW-Kurier – hier die Links:

http://www.ww-kurier.de/artikel/53879-werbering-hachenburg-will-sich-wehren

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1868096183426768&id=1691499351086453

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Stellungnahme der Antifa Koblenz zu den Ereignissen um die Podiumsdiskussion „DITIB – Die Marionetten Erdogans?“ an der Universität Koblenz

Mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass die Universität Koblenz die Veranstaltung „DITIB – Die Marionetten Erdogans?“, nach eigener Aussage aus Sicherheitsbedenken, abgesagt hat.

Die Genossinnen und Genossen der „YXK-Verband der Studierenden Kurdistans Koblenz“, teilten uns mit, dass es an der Zahl über 700 Hassmails und Drohungen gegenüber den Veranstaltern gab.
Die Universitätsleitung habe sich daher gezwungen gesehen, die Veranstaltung abzusagen.

Als Antifa Koblenz sehen wir uns daher gezwungen, dies als ein offenes Einknicken gegenüber türkischen Ultranationalisten zu bezeichen. Die Faschisten um Erdogan können auch hier in Deutschland gezielt offenen Diskurs sabotieren und somit Einfluss auf die Demokratie in Deutschland nehmen.
Die Haltung und Reaktion der Universität Koblenz ist schwach und einer demokratischen Bildungseinrichtung unwürdig.

Wir begrüßen daher die Entscheidung der Veranstalter, die Podiumsdiskussion trotzdem durchzuführen, und am Donnerstag den 15.12.2016, auf den Circus Maximus in der Stegemannstraße 30 auszuweichen.
Diese Entscheidung beweist Rückgrat und Mut, daher solidarisieren wir uns mit den Genossinnen und Genossen der YXK.

Wir nehmen die Drohungen der türkischen Faschisten ernst und werden an der Veranstaltung präsent sein.

Ein Einknicken gegenüber Faschisten muss und darf in unserer Stadt keine Norm sein – egal welcher Nationalität diese Faschisten angehören.
Wir kriegen euch alle.

Schulter an Schulter gegen Faschismus – Faşizme Karşı Omuz Omuza!

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Koblenz fährt nach Remagen

Am 12.11.2016 fahren wir nach Remagen.
Zugtreffpunkt ist am 12.11. um 9 Uhr am Hbf Koblenz.
Abfahrt ist um 9.26 Uhr.

Genug ist genug!
Naziaufmarsch in Remagen läuft nicht!

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Genug ist genug! Dem Naziaufmarsch in Remagen ein Ende setzen!

Am 12.11.2016 wollen bereits zum 8. Mal Nazis in Remagen marschieren.
Dem deutschen Opfermythos ein Ende setzen! Deutsche Täter sind keine Opfer!

Infos zu den Hintergründen des Naziaufmarsches unter untem stehenden Link.

Achtet auf Ankündigungen und weitere Infos.

Hintergrund

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Bundesweite Aktionstage von „Nationalismus ist keine Alternative“ (NIKA)

Wir unterstützen den Aufruf des Antifa AK Köln​ und der Antifa Bonn/Rhein-Sieg​ im Rahmen der Doppelmobilisierung zu zwei Demonstrationen in den nächsten Wochen.

Am Samstag, den 25.06.2016 gehen wir mit den Genoss*innen in Bonn auf die Strasse. Diese rufen im Rahmen des bundesweiten Aktionstages von „Nationalismus ist keine Alternative“ (NIKA) zu einer antirassistischen Demo in Bonn auf.

Treffpunkt dort ist um 16 Uhr am Friedensplatz in Bonn.

Weiter geht es dann am 02.07.2016 nach Werl.

Dort wird es eine Demo geben unter dem Motto „Den nationalen Konsens brechen – Gegen den AfD Landesparteitag in Werl“.

Start dieser Demo ist um 11.45 Uhr an der Stadthalle in Werl.

https://antifa-ak.org/den-nationalen-konsens-von-rassismus-und-abschottung-brechen-gemeinsam-auf-die-strasse-in-bonn-und-werl/

http://antifabonn.blogsport.de/2016/06/17/25-juni-demo-in-bonn-die-festung-europa-angreifen/

nika

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Transpi Aktion

Zum heutigen 15. Weltgeflüchtetentag haben wir ein Transparent an der Fussgängerbrücke über der B9 angebracht.

Jeden Tag sterben und leiden Menschen, die vor Krieg, Hunger oder Armut fliehen.
Das leiden der Menschen muss enden, deswegen „Grenzen auf für alle!“.

117e

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Demo in Koblenz

Am 20.6.16 findet in Koblenz, zum 15. Weltflüchtlingstag, die Demo gegen die Festung Europa statt.

Wir rufen dazu auf, sich dem antifaschistischen Block auf dieser Demo anzuschließen.

Kommt zur Demo und bringt eure Freund*innen mit.

No border, no nation!

Aufruf

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